In der Weihnachtszeit wünschen sich viele Menschen Besinnlichkeit und Zeit für die eigentlich wichtigen Dinge des Lebens. Leider ist es nicht selten, dass wir stattdessen am Tag vor Weihnachten eine Vollbremsung hinlegen und sich Ruhe und Besinnlichkeit nicht recht einstellen mögen. Die Zeit um Weihnachten eignet sich gut für einen Einstieg in die Achtsamkeit.

Der Begriff der Achtsamkeit ist wesentlich durch Jon Kabat-Zinn geprägt, der ein Programm zur Entwicklung und Kultivierung von Achtsamkeit entwickelt hat, die Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR). In der Achtsamkeitslehre wird gelehrt, die beobachtende Aufmerksamkeit auf einzelne Körperempfindungen, auf Sinneseindrücke, Emotionen oder Gedanken zu lenken, ohne diese zu bewerten. Es wird trainiert, einfach wahrzunehmen, ohne etwas verändern oder urteilen zu wollen – mit der Neugierde eines Anfängers. Positive Effekte der Achtsamkeit auf unsere Psyche sind wissenschaftlich gut nachgewiesen, insbesondere auch in den Bereichen Angst und Depression.

Wenn Sie mögen, setzen Sie sich doch einmal mit ihrem Weihnachtstee, einem Punsch oder einer heißen Schokolade an ihren Lieblingsplatz und nehmen Sie das Getränk mit allen Sinnen wahr. Wie riecht es? Wie sieht es aus? Wie schmeckt es? Wie fühlt sich die Tasse in der Hand an? Was spüren Sie, wenn Sie einen Schluck trinken? Nehmen Sie sich Zeit und erzwingen Sie nichts – genau das ist Achtsamkeit.

Quellen:

MBSR MBCT Verband: Forschung (mbsr-verband.de)

Bildquelle:

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